Was ist die ECB - European Conference of Binational Relationships?

Unter dem Titel "Gemeinsam gehen wir über alle Grenzen" führte die deutsch "iaf" 1985 einen Kongress in Frankfurt am Main durch. Vereine und Organisationen binationaler Familien und Paare aus mehreren europäischen Ländern waren vertreten. In den darauffolgenden Jahren verfestigte sich die Zusammenarbeit auf Europäscher Ebene, sodass 1990 die European Conference of Binational / Bicultural Relationships (ECB) als ständige Konferenz gegründet wurde. Seither kommen die Mitgliedsverbände regelmäßig zusammen, um sich über die soziale, juristische und politische Lage der binationalen Familien in den einzelnen Ländern, aber auch auf gesamteuropäischer Ebene auszutauschen.

Die Fibel ist seit 1995 Mitglied der ECB. Für die Arbeit der Fibel in Österreich ist der Austausch und die Zusammenarbeit mit ähnlichen Organisationen auf europäischer Ebene unerlässlich und gewinnt im Zuge der stärkeren europäischen Integration immer mehr Bedeutung.

 
Bereits zweimal fand die ECB-Konferenz in Wien statt: am 24. und 25. September 1999 zum Thema "Kommunikation in bikulturellen Familien und Partnerschaften" und am 18. bis 20. November 2005, wobei den Schwerpunkt die immer schwieriger werdende Rechtslage für binationale Paare und Familien in der EU bildete (Diskussionsveranstaltung: "Binationale Paare unter Generalverdacht - Menschenrecht Partnerwahl").

PublikumPodium                  ECB-Konferenz 2005 in Wien

Das transnationale EU-Forschungsprojekt fabienne widmete sich im Jahr 2000 der Erfassung von Diskriminierung
binationaler Familien in vier EU-Ländern und schlug Strategien im Kampf gegen strukturelle und personelle Diskriminierung vor. Die folgenden drei Dokumente geben Aufschluss über die Arbeit und die Forderungen der ECB.

 

Gemeinsame Resolution Paris 1996

Gemeinsame Resolution Thessaloniki 1997

Stellungnahme der ECB zur Erstellung einer Charta der Grundrechte 2000