Geschichte

Geschichte

Entstanden ist die Fraueninitiative bikulturelle Ehen und Lebensgemeinschaften - Fibel - aus einer SPÖ-Diskussionsgruppe und der Empörung über das Buch "Nicht ohne meine Tochter" sowie dem Protest gegen das restriktive Fremdengesetz Anfang der 90er-Jahre. Die rechtliche Lage besserte sich mit der Reform 1997 – und hat sich seit Jänner 2006 wieder drastisch verschlechtert. Dies betrifft insbesondere Paare, von denen ein Teil aus einem Drittstaat (Staaten außerhalb der EU) kommt.

 

Aus der ursprünglichen Selbsthilfegruppe hat sich der „Verein Fibel – FrauenInitiative Bikulturelle Ehen und Lebensgemeinschaften“ entwickelt, der seit Herbst 1994 auch Beratungen, Offene Gruppen, Veranstaltungen für Menschen in bikulturellen Beziehungen anbietet.



Im Jahr 2008 wurde die Fibel 15 Jahre alt - Anlass genug für einen Rückblick auf die Meilensteine und Highlights unserer Tätigkeit.

Hier einige Meilensteine:

Lächeln 25. April 1993 - Vereinsgründung durch Sylvia Leodolter und Nurten Yilmaz

10. November 1993 - erste Generalversammlung

13. Dezember 1993 - Hotline zum Ausländerrecht

1993 - erste Förderung durch die Stadt Wien (MA 57)

Lächeln 29. Mai 1994 - Fibel-Fest im "ega" (hier hat die Fibel zunächst "Asyl" erhalten)

8. Juni 1994 - erster Fibel-Vortrag: "Bikulturelle Partnerschaften und Islam"

September 1994: Fibel bekommt eigene Räume und zieht in die Heinestraße 43; Beginn der Beratungstätigkeit - Petruska Krcmar und Gertrud Schmutzer sind von Anfang an dabei!

Lächeln 1995: Fibelines - ein Infoblatt der Fibel erscheint zum ersten Mal


 

 

Lächeln 1996: Fibel Handbuch erscheint: "Über Grenzen denken und leben" - Präsentation im ega

Lächeln1996: Fibel nimmt an der ECB-Konferenz in Paris teil (Europäische Konferenz Binationaler Partnerschaften)

Lächeln 1998: erste Fibel-Homepage - www.verein-fibel.at

Lächeln24. und 25. September 1999: ECB-Konferenz in Wien mit dem Thema "Kommunikation in bikulturellen Familien und Partnerschaften"

1999: Fibel-Film entsteht im Rahmen eines Medienprojektes und wird im ORF (Heimat Fremde Heimat) gezeigt

Lächeln 2000: Forschungsprojekt und Buch "Die Liebe in den Zeiten der Globalisierung" (mit Univ. Prof. Dr. Dietmar Larcher)

Lächeln 2001: Fibel arbeitet am EU-Kooperationsprojekt "fabienne" mit; Fibel Teilprojekt:  "Familienleben im Ausnahmezustand" 


 

Lächeln 2002: Binationale Eheschließungen erstmals über 20 Prozent aller Eheschließungen in Österreich, starker Zuwachs an Beratungen; engere Zusammenarbeit mit ZARA (Rassismus-Report)

Lächeln 2003: seit Jänner 2003 erstmals 3 jährige Förderverträge der die Stadt Wien (MA 57)

Lächeln 18. Juni 2004: Fibel feiert anlässlich des 10 jährigen Bestehens als Beratungseinrichtung ein "Geburtstagsfest" im ega

fibel-rathaus2004: Der Verein erhält für seine Tätigkeit den Preis "Dr. Karl Renner Stiftung" der Stadt Wien 

Lächeln 18. bis 20. November 2005: ECB-Konferenz in Wien - Schwerpunkt bildete die immer schwieriger werdende Rechtslage für binationale Paare in der EU - Fibel-Diskussionsveranstaltung: "Binationale Paare unter Generalverdacht - Menschenrecht Partnerwahl"

Schreien seit 2006: massive Zunahme der Beratung in Folge der Verschärfung des Fremdenrechtspakets (NAG 2005 - Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetze; seit 1.1.2006 in Kraft) - Fibel  Grundsatzpapier  zum NAG 2005 
Lächeln 22. November 2007 - Fibel ist Mitveranstalter der Diskussionsveranstaltung "FremdenUnrecht - Am Beispiel der Probleme binationaler Ehen und Lebensgemeinschaften" (Veranstalter FSG-Gruppe der MitarbeiterInnen der AK Wien)

Lächeln am 7. November 2008 wurde den beiden Fibel-Mitarbeiterinnen Mag. Petruska Krcmar und Gertrud Schmutzer vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur das Bundes-Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Bundesehrenzeichen-GertiBundesehrenzeichen-Petruska Krcmar