12.03.2020 - Geächtet, verboten, verfolgt

Mag.ª Drin Michaela Raggam-Blesch geht in ihrem Fibel-Vortrag auf die Problematik der sog. "Mischehen" und halbjüdischen Kinder in der NS-Zeit ein.

Donnerstag, 12. März 2020, 18.00 bis 19.30 in der VHS Landstraße

„Mischehen“ wurden in der NS-Zeit in „privilegierte“ und „nichtprivilegierte“ kategorisiert. Schon ab 1935 wurden sie infolge der Nürnberger Gesetze verboten. Dieser Vortrag widmet sich der Frage, auf welche Weise die Rassengesetze die Existenzen und vor allem das Familienleben der betreffenden Menschen bedrohten und z.T. vernichteten. Thematisiert wird nicht nur die politisch-rechtliche Entwicklung für diese Paare und Familien, sondern auch die Schwierigkeiten, mit denen sie und ihre Kinder im Alltag zu kämpfen hatten. Konkrete Schicksale, denen im Vortrag nachgegangen wird, machen den alltäglichen Terror erfahrbar, den Angehörige dieser Familien ertragen mussten. Die Frage, wodurch jüdisch-nichtjüdische Familien überleben konnten, wird im abschließenden Teil des Vortrags ausführlich thematisiert.

Referentin:

Mag.ª Drin Michaela Raggam-Blesch ist Historikerin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.

Anmeldung/Buchung:

 

VHS Landstraße

Telefon: 01- 89 174 103 000

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Website: www.vhs.at

Wir bitten Sie, die Eintrittsgebühr entweder online auf www.vhs.at zu überweisen oder 15 bis 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung am Schalter des Kurssekretariats der Volkshochschule Wien Landstraße zu bezahlen.

Eintritt:

6,00 Euro

Kursnummer 24541030