fabienneRecht auf freie Partnerwahl - Strategien gegen Diskriminierung
Wenn binationale Paare zusammen leben wollen - ob mit oder ohne Trauschein -, rücken Fragen des Ausländerrechts, des Umgangs mit Behörden, die Erfahrung von Rassismus oftmals in den Mittelpunkt ihres Alltags. Politik und Verwaltung haben einen besonderen Blick auf binationale Paare, da die Ehe und in einigen Ländern auch die Lebenspartnerschaft zu den wenigen legalen Möglichkeiten der Niederlassung von MigrantInnen in Europa gehören. Und so steht auf der einen Seite das öffentliche Interesse an einer Begrenzung des Zuzugs von DrittstaaterInnen nach Europa und auf der anderen Seite das Recht des Einzelnen auf freie Partnerwahl und Schutz der Familie. Wie steht es um den Schutz der Familie, wenn sich Familienzusammenführung und der Besuch von Verwandten aus Staaten außerhalb der EU zunehmend schwieriger gestalten?

Das EU-Projekt fabienne (abgeschlossen 2001) widmete sich den Diskriminierungserfahrungen binationaler Familien und Lebensgemeinschaften in Europa sowie einer Analyse der Rechtslage der Betroffenen und versuchte, Strategien gegen die Diskriminierung zu entwickeln. Vier Organisationen, darunter die Fibel, arbeiteten an diesem Projekt. 

Den offiziellen Projektbericht aller beteiligten Partnerorganisationen können sie hier downloaden:
 Abschlussbericht Teil 1
 Abschlussbericht Teil 2
 Abschlussbericht Teil 3
 Abschlussbericht Teil 4
 Abschlussbericht Anhang 

Auch die Fibel-Publikation, die sich auf die Erfahrungen in Österreich konzentriert, können Sie hier downloaden oder bei der Fibel bestellen:
 Familienleben im Ausnahmezustand